audioads

Werbung in Podcasts

Nachdem 2005 Podcasts durch die Verbreitung über iTunes massentauglich wurden und mehrere hunderttausend Downloads jeden Monat verzeichnen konnten, sahen einige auch ein Potenzial für Werbung. Um dieses Potenzial nutzbar zu machen, entwickelten wir einen Adserver, der die Auslieferung von Audiowerbung wie bei einem Adserver für reguläre Banner möglich machte. Es konnten also Werbekampagnen mit unterschiedlichen Werbemitteln und Kriterien angelegt werden – die Auslieferung der Werbung erfolgte dann automatisch.

Nachdem die technische Lösung realisiert war, akquirierten wir über 100 private und 40 kommerzielle Podcasts als Werbeträger, sowie die AS&S (ARD-Werbung Sales & Services) als Vermarktungspartner. Dieser Partner sollte mit seinem Vertriebsteam und den bestehenden Radiokunden Werbekunden audioads akquirieren.

Die Verbreitung von Podcasts haben wir mit unserem Verzeichnis dopcast.de unterstützt. In dieses Verzeichnis konnten Podcaster ihren Feed einstellen, welcher dann von Nutzern per RSS abonniert oder direkt auf der Plattform abgespielt werden konnte. Zusätzliche Reichweite haben wir über Kooperationen z.B. mit freenet.de und lycos generiert, die unseren Podcast-Katalog als Whitelabel im eigenen Portal integriert haben.

Trotz aller positiven Voraussetzungen ist das Projekt letzten Endes gescheitert. Die Akzeptanz bei Podcastern und Werbekunden gleichermaßen war zu gering, so dass wir den Service audioads eingestellt haben.

Weekend of Hell
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