Nov
25

Ich war heute auf der Messe “Boot und Fun” in Berlin. Als Taucher interessierte mich ausschließlich die Halle 20, denn dort waren neben Surfern, Wasser-Ski und Kite-Surfern auch die Aussteller aus dem Tauchbereich vertreten. Dort habe ich eine interessante Entdeckung gemacht, nämlich ein Reel von der Firma Kent Tooling and Components Ltd. aus England.

Es handelt sich um ein sogenanntes Ratchet Reel. Dieses ist komplett aus massivem Edelstahl gebaut, macht einen sehr massiven und widerstandsfähigen Eindruck. Der Clou bei diesem Reel: es hat eine Einrast-Funktion, wenn die Leine aufgerollt wird. Man muss also keine Schraube lösen und wieder anziehen. Und die Einrast-Funktion verhindert, dass sich die Leine erneut entrollt. Beim langsamen Auftauchen an einer Boje ist das sicherlich sinnvoll, da man das Reel Stück für Stück aufrollen kann.

Um das Reel abzurollen, muss bei diesem Reel keine Schraube gelöst werden, sondern ein Hebel am Griff verstellt werden. Ist erstmal etwas ungewohnt, aber hat man das Prinzip erstmal verstanden und sich dran gewöhnt, sollte das auch kein Problem darstellen.

Preis auf der Messe lag mit ca. 140 € durchaus im Rahmen, Reels von OMS oder Halcyon sind mindestens gleich teuer, wenn nicht sogar teurer.

Ratchet Reel und “normale” Reels von besagter Firma findet ihr auf www.divingproducts.co.uk. Einen deutschen Importeur habe ich bisher noch nicht finden können.

Ansonsten gab es auf der Boot und Fun ein recht umfangreiches Sortiment an Trockentauchanzügen, Unterziehern, Zubehör und Kleinteilen. Die blumige Beschreibung der Messe-Webseite kann ich nicht bestätigen, vor allem gab es keine Highlights und Neuigkeiten der kommenden Saison zu sehen. Aber trotzdem hat sich der Besuch mit 9 € Eintritt gelohnt, denn es gab viele Produkte zu einem günstigen Preis.

Okt
27

Der zweite Tauchplatz heute war El Puertito. Das Besondere an diesem Tauchplatz sind die Schildkröten, die man hier eigentlich immer antreffen kann. Der Grund für diesen Umstand kann natürlich kontrovers diskutiert werden – die Schildkröten werden angefüttert, und haben absolut keine Scheu vor Menschen. Im Gegenteil: sie werden sogar aufdringlich und wollen Nachschub. Laut unserer Tauchbasis füttern zwar nur einzelne Guides auf Teneriffa an, aber letztlich “profitieren” ja alle von dieser Unsitte. Unsere Basis ist den Spot während meiner Anwesenheit zum Beispiel selbst drei mal angefahren. Bei meiner Ausfahrt zu El Puertito sind wir unter und über Wasser dann auch mehreren Tauchergruppen begegnet. Es herrscht dort also ein reger Betrieb, und so ziemlich alle Basen haben El Puertito auf ihrer Tauchplatzliste.

Leider wurden von anderen Tauchern Faxen mit den Schildkröten veranstaltet. So wurde eine z.B. am Panzer festgehalten und hin und her bzw. hoch und runter geschüttelt. Oder die Tiere wurden innerhalb der Tauchergruppen eingeengt und bedrängt. Wenn man bedenkt, dass Schildkröten Lungenatmer sind und am Ende des Tages die Luft auch nur anhalten ist es unverständlich, wenn Tauchguides vor Ort so mit den Tieren umgehen und damit ja auch ein schlechtes Beispiel für andere sind.

Ungeachtet der Unsitte des Anfütterns ist es natürlich ein großartiges Erlebnis, wenn die Schildkröten auf die Taucher zuschwimmen, und man die Möglichkeit hat, diesen wunderschönen Tieren so nahe zu sein. Wenn man sich selbst den Tieren und der Umwelt gegenüber korrekt verhält, ist es sicherlich auch vertretbarer, dort selbst tauchen zu gehen.

El Puertito liegt nahe bei Playa Paraiso, mit dem Auto sind es höchstens 5 Minuten. Vor Ort parkt man seinen Wagen und zieht sich am besten auch gleich auf dem Parkplatz an. Der Einstieg findet dann über den Strand statt. Die maximale Tiefe liegt bei 10 m, es ist insgesamt also recht flach. Neben den Schildkröten gibt es noch interessante Felsformationen, diese sind schön bewachsen. Schwärme von Fischen gibt es nicht, dafür kann man überall unter und zwischen Steinen etwas entdecken.

Okt
27

Auf der heutigen Tagestour stehen zwei Plätze auf dem Programm, der erste ist Playa Paraiso im gleichnamigen Ort. Um zum Einstieg zu kommen muss man erstmal eine ziemlich lange Treppe zum Strand heruntersteigen. Unten angekommen dann über den Strand ins Wasser. Bei Ebbe kann das durch die ganzen Steine ein ganz schöner Geschicklichkeitsparcour werden! Sobald das Wasser dann tief genug war haben wir die Flossen angelegt und sind in der Gruppe aus der Bucht herausgeschnorchelt.

Zu sehen gibt es hier einiges: interessante und schön bewachsene Felsformationen, Anemonen, Garnelen, Kraken und Sepia, sowie einen angefütterten Schwarm, der den Tauchern fast die ganze Zeit hinterher schwimmt! Am Ende des Tauchgangs im flacheren Bereich kamen die bewachsenen Felsen besonders zur Geltung, da hier die Sonne mehr Farbe ins Geschehen brachte.

Mit durchschnittlich 14 m Tiefe und einer Dauer von 69 Minuten war dies definitv einer der schönsten Tauchgänge auf Teneriffa.

Jan
29

ausgepackt: Gitarrentrainer MP-GT1 von TASCAM Die Technik ist doch Wahnsinn! Ich kann mich noch erinnern, wie ich mir vor 15 Jahren ein 4-Spur-Kassetten-Aufnahmegerät von Fostex geleistet habe. Heute gibt es stattdessen winzig kleine Geräte wie z.B. den Micro von BOSS, einem Mehrspuraufnahmegerät inkl. Effekten und MP3 für die Hosentasche. Aufgefallen sind mir außerdem Gitarrentrainer, also Geräte, die Songs langsamer abspielen, so dass man schwierige Passagen mitspielen und nach und nach die Geschwindigkeit erhöhen kann. Diese Geräte sind preislich auch einigermaßen erschwinglich, daher habe ich mir den Gitarrentrainer MP-GT1 von Tascam zugelegt. Argument für den Kauf ist klar das Format MP3 und die Verbindung zum Computer – es gibt ähnliche Geräte, mit denen sich CDs langsamer abspielen lassen.

Der erste Eindruck

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Nov
17

Habe es heute nach langer Zeit mal wieder ins Kino geschafft! Auf dem Programm stand “Die Legende von Beowulf”, auf den ich mich schon sehr gefreut hatte – endlich mal wieder ein Fantasy-Abenteuer. Zwar wusste ich nichts weiter über den Film, aber die Werbung im Fernsehen sah gut aus. Die Nachos mit Cola haben natürlich schon die Werbung nicht überlebt

Nachdem der Film endlich los ging die Überraschung: es handelt sich um einen computeranimierten Film. Na ja, fand ich nicht so dolle, war aber noch guter Dinge. Der Film startete mit dem Angriff des Bösewichts Grindel, was als Einleitung zur restlichen Geschichte diente. Dummerweise sind mir fast die Trommelfelle geplatzt, weil der Kinobesitzer anscheinend auch noch einen Hörgeräteladen betreibt, und so für Kundschaft sorgt. Das Geschrei und Getöse der ersten Filmminuten hat mich jedenfalls tierisch angenervt. Was danach folgte war eine recht langweilige Geschichte mit dünner Handlung und wenig überzeugenden Charakteren. Angelina Jolie und Anthony Hopkins haben für Figuren im Film ihre Gesichter zur Verfügung gestellt, was das ganze auch nicht mehr herausgerissen hat.

Knapp 30 Euro für zwei Karten und Fressalien sind schon eine Investition, der Film war es leider nicht wert.

Nov
10

Und zwar in Form von Ego-Shooter Call Of Duty 4: Modern Warfare, der heute bzw. gestern herausgekommen ist. Die Box erinnert mich ein bisschen an Battlefield 2, und ganz richtig: im Gegensatz zu den Vorgängern, die im 2.ten Weltkrieg angesiedelt sind, spielt Call Of Duty 4 in der Gegenwart. PC-Spieler werden sich vielleicht auch fragen, wo CoD 3 geblieben ist – dieser Titel erschien nicht für den PC, sondern ausschließlich auf Konsolen wie wii.

Die ersten beiden Titel der Call of Duty-Reihe fand ich schon hammer, von daher blieb mir am abend nichts anderes übrig, als CoD zu installieren und mich in die herausragend inszenierten Missionen zu stürzen.

Das Spiel beginnt mit einer Trainingssequenz, bei der ich in der Rolle von SAS-Soldat “Soap” mein Können beweisen muss. Also MP5 geschultert, runter am Seil und ab in den Häuserkampf. Basierend auf der Geschwindigkeit, in der ich das Training absolviere, und der Präzision beim Schießen stuft mich CoD 4 für einen der vier Schwierigkeitsgrade ein. Aber keine Angst: das ist nur ein Vorschlag, die Schwierigkeit kann ich als Spieler selber festlegen. Da COD 4 recht kurz sein soll, entscheide ich mich für den dritten Schwierigkeitsgrad – will ja schließlich nicht einschlafen!

Die erste richtige Mission nach dem Training hat auch noch einführenden Charakter. Es gilt, mitten in der Nacht einen Tanker zu entern und eine Bombe zu sichern. Die Mannschaft wird dabei als “entbehrlich” eingestuft – diese Äußerungen lassen keinen Zweifel daran, dass Call of Duty 4 ein Kriegsspiel ist, dass nichts beschönigt. So wird die Mannschaft dann auch von unserem Trupp dahingerafft, die Mission an sich ist recht simpel und schnell geschafft. Die Geschichte zum Spiel wird in den Ladesequenzen erzählt, und so schafft es CoD 4, die Spannung und Atmosphäre aufzubauen und zu halten. Schließlich kommt nicht die übliche “Mission lädt” Schnarchstunde auf. Erwartungsgemäß habe ich die erste und die zweite Hälfte des Spiels in jeweils einem Rutsch durchgezockt!

Atmosphärisch hat CoD 4 einiges zu bieten. Sound und Umgebungseffekte sind toll. Überall schlagen Kugeln ein, und jede Menge Einzelhandlungen finden um mich herum statt. Durch die KI der Gegner kommt auch keine Langeweile auf. Zum einen pfeifen Kugeln durch Holz und Blechwände, zum anderen kullern mir ständig Granaten vor die Füße. Ausruhen und nichts tun kommt also nicht in Frage. Zudem verharren die Fronten so lange, bis ich als Spieler vorrücke. Meine Teamkameraden bleiben so lange stehen, bis ich mich nach vorne kämpfe. Mir haben besonders die Nacht & Nebel Einsätze als SAS gefallen. Mal als Scharfschütze abräumen, dann als kleines Team einen Kameraden befreien oder einen Hinterhalt legen. Jedes Mal sind die Missionen anders und sehr spannend. Die Action kommt aber keinesfalls zu kurz: in allen Fällen geht es aufs heftigste zur Sache.

Abwechslungsreich sind dabei auch die Gunner-Missionen: in einem Bomber am Abzugshahn sitzen und aus 10 km Entfernung auf winzig kleine Punkte zu schießen macht mir schon sehr deutlich, welche Chancen Infanteriesoldaten im Krieg wirklich haben. Solche und andere Punkte bringen zwischendurch immer wieder eine gewisse Ernüchterung und Ernsthaftigkeit ins Spiel. Sollten sie zumindest. Na gut, genug morapostelt: Spaß macht es natürlich trotzdem! In der zweiten Gunner-Mission sitze ich am Drücker eines Helikoptergeschützes, und schalte damit Raketenstellungen, Fahrzeuge und anderes aus. Alles vom Schwierigkeitsgrad her knackig! Trotz aller Schwierigkeit sind alle Mission schaffbar. Die einzige Ausnahme ist die Mission, die am Riesenrad in Prypiat spielt: am Ende gilt es einer Gegnerwelle nach der anderen stand zu halten – das funktionierte nur, weil ich hinter einem Baum eine “Bugstelle” entdeckt habe, wo die Gegner mich nicht gestellt oder mit Granaten eingedeckt haben.

Call of Duty 4 ist toll: als Spieler schlüpfe ich als Angehöriger der Spezialeinheit SAS (See-Air-Service) in die Rolle von Soldat “Soap” und kämpfe mich durch entsprechende Nacht & Nebel Einsätze, oder finde mich als Marine der U.S. Army in heftige Straßenkämpfe im Mittleren Osten verwickelt. Alle Missionen sind toll und atmosphärisch gemacht, und trotz der recht alten Engine von CoD 2 ist CoD 4 ein Augenschmaus. Einziges Manko ist die Länge bzw. Kürze des Spiels. Ich habe es auf dem drittschwersten Level innerhalb von zwei Tagen durchgespielt.

Die Alterfreigabe von 18+ ist in jedem Fall gerechtfertigt.

CoD 4 ist parallel auch für XBOX 360, PS3 und für den Nintendo DS erschienen.

Sep
29

spam.jpgDa ich in den letzten Tagen jeden Tag mindestens zehn Spam-Kommentare löschen musste, steht die Kommentarfunktion ab sofort nur noch für angemeldete bzw. registrierte Nutzer zur Verfügung. Wenn also jemand seinen Senf abgeben möchte, dann muss er sich vorab nun registieren – das dauert aber nur 2 Minuten und die anzugebenden Daten sind auch nicht weiter wild. Also haltet euch nicht zurück!


Sep
17

Eddie Van Halen hatte ja immer mal wieder mit komischen Geschichten von sich reden gemacht, z.B. mit dem Kauf eines Porno-Produktionsstudios, aber jetzt sind nun auch Van Halen 22 Jahre nach ihrem letzten Auftritt in Fast-Originalbesetzung wieder unterwegs! Es fehlt der ursprüngliche Bassist – stattdessen ist Eddie Van Halens Sohn am Bass. Den Rest der Band kennt man: Sänger David Lee Roth, Eddie on guitars und Bruder Alex an den Drums.

Bisher sind nur Gigs in Amerika angesagt, aber vielleicht schaffen sie es ja auch rüber nach Europa?! Nach Police könnte ich sicherlich noch einen weiteren Rock-Dinosaurier vertragen ;)

>> Van Halen Webseite 

Sep
15

Padde mit der SchlemmerstangeHeute habe ich endlich mal wieder Gelegenheit, etwas in meinen Blog hier zu schreiben. Die Woche war nämlich recht stressig, da ich am Dienstag beim Police-Konzert in Hamburg war. Anders als bei Paul Gilbert habe ich vor der Fahrt allerdings noch gearbeitet und war dann abends richtig im Eimer. Hatte auch ein Schweine-Glück: ich habe nämlich auf der Frankfurter Allee einen nicht unerheblichen Fahrfehler begangen, während hinter mir “The Real Police” Streife gefahren sind. Fanden die aber nicht so wild mein Vergehen, vielleicht hat mir auch die Randale bei der Mediamarkt-Eröffnung am Alex die Pappe gerettet?!

Wer weiß. Der Radau dort hat mich dann auch noch weitere Zeit gekostet, weil mich das Navi über’n Alex leiten wollte – dort haben sie aber schon alles abgeriegelt. Na ja, auf jeden Fall war ich durch diese Tour die folgenden Tage so im Eimer, dass ich keinen Blog-Bock hatte. Ein Mini-Einkaufsguide für E-Gitarren ist dann zwar noch halb fertig geworden, aber mehr eben auch nicht…

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Sep
10

In meiner nie enden wollenden Mission das heilige Wort der Gitarrentheorie zu verbreiten habe ich gestern als Ergänzung zu “Noten auf dem Griffbrett” eine neue Seite veröffentlicht. Auf dieser Seite erfährst du alles über die beiden Dreiecke, mit denen du ganz leicht gleiche Noten auf dem Griffbrett lokalisieren kannst.

Schau es dir einfach an!